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am 18. März

Vortrag Naturparadies Garten

Otmar Grossauer - Rechtzeitig zum Start der Gartensaison haben die Grünen Himberg zu einem Vortrag von DI Gerda Hüfing (Natur im Garten) über Naturgärten eingeladen. Mit großem Erfolg: Der Kultursaal der Gemeinde war übervoll. Mit dabei das neue Bürgermeistergespann Ernst Wendl und sein Vize Richard Payer, die ÖVP war mit Claudia Hofbauer vertreten.

„Gesund halten, was uns gesund hält“ ist das Motto der NÖ-Aktion „Natur im Garten“. Torferde, Unkrautvernichter und synthetischer Dünger haben da keinen Platz, Marienkäfer, Schwebfliegen, Vögel und Igel sehr wohl. Eine Marienkäferlarve frisst bis zu 400 Blattläuse je Tag! Schädlinge durch Nützlinge in Schach halten! Dabei helfen auch Nistkästen für Vögel, vielleicht ein Insektenhotel. Igel brauchen ein Revier, das sich über mehrere Gärten erstreckt, denn sie sind Streuner. Hindern sie Betonmauern oder undurchlässige Zäune, sind Igel im Stress und pflanzen sich nicht fort.

Vielfalt im Garten lockt Gäste an: ein Flecken Blumenwiese statt Golfrasen, blühende Sträucher, Wasserstelle, auch Wildnis darf sein. Forsythien blühen schön, sind für Schmetterling und Bienen wertlos im Unterschied z.B. zur Kornelkirsche (Dirndlstrauch). Unsere heimischen Tiere und Pflanzen haben sich über Jahrhunderte aufeinander eingestellt, sie sind in einem Kreislauf verbunden. Je mehr Felder und Gärten ohne Nischen und sich selbst überlassene Flächen sind, desto stärker ist dieses Gleichgewicht in Gefahr. Die Folgen davon erfahren wir aus den Medien: Bienensterben, Insektensterben generell, Vogelsterben.

Übrigens, naturnahe Gärten mildern auch die Auswirkungen der Klimakrise: kühleres Kleinklima, weniger Wasserverbrauch dank Regenwassersammeln, Komposterde und Mulchen, kühlender Schatten der Bäume. Und nicht zu vergessen: Frisches Gemüse, Obst und saftige Beeren selber gepflückt sind ein gesunder Genuss!​

Mehr Information und Materialien: www.naturimgarten.at​


Tipps zum vorbeugenden Pflanzenschutz ohne Pestizide:
- Auswahl geeigneter Pflanzen (standortgerecht, vorwiegend regionaltypisch)
- nachhaltige und schonende Bodenpflege
- Förderung von Nützlingen

Tipps zur organischen Düngung:
- Kompost
- Brühen und Jauchen
- Mulchen
- Gründüngung


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